Angriff der Killertomaten
tth | 03 Juni, 2005 12:47
Es gibt schlechte Filme und es gibt Filme die wieder so schlecht sind und auch nicht versuchen ihre Qualität irgendwie künstlich zu verbessern, dass sie schon wieder irgendwo gut sind. Zu letzterem gehört bestimmt Angriff der Killertomaten. In diesem Meisterwerk des Trash geht es darum, dass die Tomaten ähnlich wie in dem im Vorspann zitierten Hitchcock „Die Vögel“ eine Katastrophe ausbricht. Nur dass hier Tomaten und nicht Vögel angreifen. Wobei ich sagen muss, dass ich vor Tomaten mehr Angst habe als vor Vögeln. Vögel bestehen aus Fleisch und dass kann man essen, bei Tomaten bin ich mir da nicht so sicher. Aber zurück zum Film.
Die Tomaten greifen also an und es wird einerseits ein Spezialkommando damit beauftragt die Tomaten zu besiegen und gleichzeitig eine Werbeagentur arrangiert, die der Bevölkerung erklären soll, dass der Angriff der Tomaten gar nicht so schlimm, ja gar gut ist. Nebenbei ist da noch ein Klatsch Reporterin, die für ihre Zeitung recherchieren soll. Richtig gefährlich wird es aber als die ersten Riesentomaten auftauchen und anfangen Amok zu laufen.
Zu dem Film kann man nicht wirklich viel sagen. Er ist richtig schön billig und total schlecht gemacht. Aber es gibt teurere Filme die gut gemacht sind und trotzdem nicht so unterhaltsam sind. Denn trotz seiner Schwächen und einiger Längen hat der Film seine guten Momente. Lustig ist z.B. die Einstellung in der San Fransisco für New York erklärt wird. Auch einige Slapstickeinlagen lassen einen schon mal schmunzeln. Meine Lieblingsszene ist übrigens die, in der der afroamerikanische Verkleidungskünstler der Spezialeinheit sich als Adolf Hitler „tarnt“.