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Fantom kiler (1998)

tth | 03 Dezember, 2007 19:23

Ein Killer bringt Frauen um. Diese sind meistens schon nackt bevor er sich ihnen überhaupt genährt hat. Dann gibt es da noch zwei Polizisten, die den Fall auf klären sollen und zwei Putzkräfte vom Bahnhof, die sich die kaum bekleideten Frauen, die dort ein und aus gehen, gerne nackt vorstellen. Der eine Putzmann wird beurlaubt und als Vertretung wird eine scharfe Blondine (Miss Po) geschickt.

Hohl, hohl, hohl. Dieser in Polen gedrehte Mist verdient diese Bezeichnung wirklich. Es mag zwar ganz lustig sein, mit wie viel Dreistigkeit die Frauen als Sexobjekte dargestellt sind, aber das kann man sich auch in jedem X beliebigen Porno ansehen. Überhaupt hat Fantom Killer eine sehr stark an Pornos erinnernde Ästhetik. Zwar gibt es keine Hardcore Szenen, aber Großaufnahmen von Rosetten lassen eine schon stutzig werden in was für einem Film man sitzt. Und spätestens wenn sich die Blondine einen Löffel in den Arsch steckt um mit ihrem Kollegen Die Sage von König Arthur und Excalibur nach zuspielen kann man sich nur noch entgeistert an den Kopf fassen.

Aber als spaßiger Fickfilm funktioniert Fantom kiler einfach nicht, dafür ist er zum einen zu doof und zum anderen zu Frauen verachtend. Sprüche wie: „Sie hat jetzt mehr Löcher als bei ihrer Geburt“ sind keine Ausnahme. Auch wenn der Titelgebende Killer nur am Rande auftaucht ist seine Brutalität – obwohl schlecht inszeniert – doch sehr unschön und würde einem den nicht vorhandenen Spaß verderben.

Horror und Sex gehören zwar zusammen auf keinen Fall so wie in Fantom Killer. Der Film zog übrigens zwei Fortsetzungen nach sich und war demzufolge wohl sehr lukrativ. Doch bevor man sich so etwas freiwillig ansieht sollte man sich lieber, wie es im Film so schön heißt, vor die Wahl zwischen „lesbisch werden“ und „ins Kloster gehen“ stellen.


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