Filmblog, Medienblog und der ganz normale Wahnsinn
tth | 13 Dezember, 2007 15:01
Amateurfilme kann man nicht wie jeden anderen Film beurteilen, ohne unfair zu werden. Deswegen sei vorweg gesagt, dass es eine Super Sache ist, dass die Macher von „Angriff der sehr gefährlichen ekeligen schwarzen Würmer aus einer unbekannten fernen Galaxie die keiner kennt“ ihren Film überhaupt verwirklicht haben.
Leider hatten die Jungs kein anständiges Equipment. Gedreht wurde wohl auf Video und daraus folgend ist die Bildqualität miserabel. Teilweise sind auch die Schnitte recht unschön geraten. Überaus gut gelungen sind hingegen manche Kamerafahrten. Insbesondere die subjektive Kamera aus sich der Würmer kann sich durchaus sehen lassen. Etwas schwach hingegen ist die Szene in der die Würmer durch die Gegend fliegen und offensichtlich mit einer Angel aus einem fahrenden Auto heraus gehalten werden.
Wobei gerade er Prolog im Weltraum, bei dem der Trick mit der Schnur auch angewendet wird, einen gewissen Ed Wood Charme a la „Plan 9 from outta Space“ hat. Das die Würmer aus alten Magnetbändern zu bestehen scheinen ist zwar nicht wirklich gut gemacht, aber die Viecher anständige zu bauen stell ich mir recht schwierig vor. Die Splatter und Gore Effekte sind zwar nicht gigantisch, aber doch solide gemacht.
Was dem Film ein bisschen schadet, ist dass die Macher versucht haben ihren Film humorvoll zu gestalten, aber dummerweise keinen Humor haben. Vieles wirkt zu albern und kindisch. Der einzige richtig gut Gag war meiner Meinung die Anspielung auf die Geschwindigkeit von Zombies. Da hat der Bedroht noch Zeit in aller Ruhe Pfeil und Bogen zu bauen, weil der Zombie ja wie gesagt so lahm ist.
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