Filmblog, Medienblog und der ganz normale Wahnsinn
tth | 11 März, 2005 18:13
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In einer psychiatrischen Anstalt trifft sich irgendwo im Keller eine Frau mit Larry um hemmungslosen Sex mit ihm zu haben. Der Film erzählt so zu sagen die Geschichte wie Larry dorthin gekommen ist. Das ganze hat damit begonnen, dass John in der Südsee eine Insel besichtigen sollte, auf der seine Firma eine Hotelanlage bauen will. Bevor er sich jedoch an die Arbeit macht vergnügt er sich noch mit zwei Damen unter der Dusche. In der Nacht führt dann ein Mann irgendein Ritual mit einer kleinen Statue durch und bekommt direkt im Anschluss daran von einem Zombie ein Stück aus der Kehle gebissen. Des unter vergnügt sich John weiter mit den zwei Mädels, welche schlagartig das Zimmer verlassen als er sie einlädt mit ihm zur Katzeninsel zur fahren. Da sie vor Schreck sogar vergessen ihr Geld mitzunehmen eilt er ihnen nur im Handtuch bekleidet hinterher und lernt da er sie nicht mehr einholt direkt die nächste Frau auf dem Flur kennen (so ein glück muss man haben). Larry war unterdessen auch nicht faul und hat sich mit einer schwarzen Schönheit vergnügt, welche beim verlassen des Boots einen ziemlichen Schreck bekommt, als auf einmal ein Zombie im Wasser steht, welchen Larry instinktiv mittels Anker erschlägt. Der Zombie wird dann in die Gerichtsmedizin gebracht wo man zuerst sein Madenzerfressenes Gesicht bewundern kann und dann Zeuge wird, wie er langsam seinen Arm hebt und sich an der Kehle des Gerichtmediziners vergeht. Nun kommt es zum ersten Treffen zwischen den Helden der Geschichte, da John Larrys Boot mieten will um damit in Begleitung einer Dame namens Fiona zur Katzeninsel zu kommen. Diese sei aber nach Larrys Aussage verflucht und von Zombies bevölkert. Aber das kann einen Seemann wie ich nicht erschüttern und so geht’s nach ein bisschen Sex und einer recht exotischen Showeinlage ab auf die Insel. ...
Dor erwarten jedoch Luna und ein alter Sack schon ihre Ankunft und befürchten, dass ihre Toten nicht mehr in Frieden ruhen könnten, wenn die Fremden auf die Insel kämen. Auf der Insel angekommen plant John schon völlig begeistert das Hotel und hat dann die grandiose Idee den alten Friedhof der Insel zu besuchen. Dort treffen die drei auf Luna und den alten Sack. Die beiden empfehlen so gleich das es gesünder wäre die Insel, auf der nach einer Sturmflut und einer Epidemie nur noch sie zwei lebten zu verlassen. Das hätten sie wohl auch besser getan. Denn schon bald tauchen die ersten Zombies auf. Diese lassen zwar Larry in Ruhe, da er einen Fetisch von dem alten Sack geschenkt bekommen hat, aber John hat schlechtere Karten. In einer verlassenen Hütte wird er von ein paar Zombies angegriffen, die er jedoch noch niedermetzeln kann ohne dass ihm etwas passiert. So wird er am Ende nicht Opfer der Zombies sondern das seiner eignen Libido. Dem armen wird nämlich etwas abgebissen bevor er dann selbst zum Zombie wird. Fiona und Larry machen sich nun auf die Suche nach ihm und werden auf der Insel immer weiter von den Zombies gejagt (Larry schein vergessen zu haben, dass sie ihm nichts tun). Nach einigen Schererein mit den Zombies scheint jedoch Larrys Hirn auch etwas gelitten zu haben, weshalb er letzten Ende auch in der Psychiatrie gelandet ist.Auch wenn das jetzt vielleicht so klingt, dies ist kein Fickfilmchen mit ein paar Zombieelementen. Ich wollte einfach nicht die gesamte Spannung aus dem Ende nehmen und habe deshalb das Ende nicht so ausführlich behandelt. Am Anfang hat man zwar das Gefühl in einem Sexfilm zu sein, aber das stört nicht weiter und ist eigentlich auch ganz nett anzusehen. Die schon etwas heftigere Sektszene, erfüllt zudem ihre Rolle als (Vorsicht Wortspiel) Lückenfüller. Die Damen sind ausnahmslos dem Haargeschmack der damaligen Zeit angepasst, was einem gefallen kann, aber nicht muss. Zum dem darf sich die Damenwelt an Mark Shannons Glied erfreuen, so lange er es noch hat. Im Nachhinein wirken zwar die Zombieszenen am Anfang völlig fehl am Platz, da sie irgendwie nicht in die Story passen, aber man wollte wohl frühzeitig zeigen dass das hier ein Zombiefilm ist. Auf der Insel kommt dann endlich Laura Gemser ins Spiel, die zwar nur eine kleine Rolle hat, aber diese mit Bravour meistert. Und wenn erst die Zombies auftauchen wandelt sich auch die Stimmung. Traumstrand und Sex haben bis hier ihre Aufgabe erfüllt, aber wenn die Zombies sich aus den Gräbern erheben und über die Insel geistern kommt auch durch die wirklich verdammt atmosphärische Musik eine wirklich gute Stimmung auf. Selbst wer mit dem Anfang des Films wenig anfangen konnte (aber was kann man schon gegen viel Sex in einem Film haben?) wird am Ende entschädigt. Ein echt lohnenswerter Film, bei dem Joe d’Amato zeigt, wie gut man Sex und Horror im Film vereinen kann. Und wem der Sinn eher nach hartem Porno steht, dem sei an dieser Stelle sein Porno Holocaust ans Herz gelegt, bei dem es weniger Zombies, aber dafür mehr harten Sex gibt.
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