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Der Goldene Kompass (2007)

tth | 09 Dezember, 2007 14:14

Die Verfilmung zu Philip Pullmans Roman ist „About a Boy“ Regisseur Chris Weitz wiklich gut gelungen. Zwar geht Einiges der Geschichte unter, da der Film mit 113 recht kurz geraten ist, für ein komplexes Buch wie „Der goldene Kompass“, aber dadurch bekommt der Film ein recht ordentliches Tempo. Es ist zwar Schade, das so die Nebenfiguren nicht den nötigen Raum haben, den sie verdient hätten, jedoch legt auch der Roman seinen Focus ganz klar auf Lyra. Aber von

Eva Green, Daniel Craig und Nicole Kidman hätte man gerne mehr gesehen. Wobei letztere bei all ihrer Klasse doch aussieht, als sei sie ihrer Channel No. 5 Werbung entsprungen. Der Kurzauftritt von Christopher Lee ist weiterhin auch sehenswert.

Besonders beeindruckend fand ich die Computeranimation der Eisbären. Man konnte wirklich jedes einzelne animierte Haar Detail genau sehen. Auch der Kampf zwischen den beiden gepanzerten Eisbärem war schön anzusehen. Besonders der erste Zusammenprall, der in bester Beat em Up-Manier inszeniert war.

Die anti klerikale Haltung Pullmanns kommt im Film noch nicht so sehr zum Ausdruck, aber dass darum werden die Fortsetzungen nicht drumherum kommen. Wobei man auf diese wirklich gespannt seien darf. Zwar kann man sich im zweiten Band theoretisch auf die beiden Hauptpersonen beschränken, aber da die drei verschiedenen Welten könnten schwer umzusetzen sein. Im dritten Band gibt es dann noch mehr Welten und sein sexgeile Nonne als dritte Helden. Jedoch fand ich „Das Bernsteinteleskop“ recht überfrachtet. Da könnte der Film kürzen.


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