Filmblog, Medienblog und der ganz normale Wahnsinn
tth | 06 Dezember, 2007 20:42
So bot sich den Aktivisten die Chance, vor Manager die Vorteile der Sklaverei zu propagieren, für Hamburger aus bereits Verdauter Nahrung für die dritte Welt zu werben und schließlich die Auflösung der WTO bekannt zu geben.
Wer die aberwitzigen Details der Aktionen sehen will, der sollte den Film auf jeden Fall ansehen. Denn die hier praktizierte Form von Kommunikationsguerilla zeigt sehr anschaulich, wie man Realität mit Hilfe der Medien manipulieren kann. Außerdem ist faszinierend zu beobachten, wie die Manager die abstrusen Vorschläge der Yes Men schlucken, ohne das sich Kritik rührt.
Zwar ist der Film ganz klar links gerichtet und auf der Seite der Globalisierungsgegner, aber das tut seinem Unterhaltungswert keinen Abbruch. Jedoch würde man es sich heute zweimal überlegen, jemanden wie Michael Moore in eine Doku mit aufzunehmen. Denn dieser nimmt es mit der Wahrheit ja bekanntlich nicht so genau und färbt mit seiner Unseriösität leider auf den Film ab.
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