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Immanuel Kant und die Pressefreiheit

tth | 31 Oktober, 2007 00:57

Alle haben schon mal etwas von Kant gehört, aber die wenigstens werden ihn gelesen und noch weniger werden ihn verstanden haben. Doch dass der Gute gar nicht so weit weg vom Leben ist, zeigt sich ab und an dann doch. So zum Beispiel in seiner Theorie von der Unmöglichkeit des totalen Irrtums. Diese besagt nämlich, wenn man es auf den Punkt bringen will, dass in jeder Aussagen ein Körnchen Wahrheit stecken muss und dass sich folglich niemand vollkommen irren kann. An sich ist das zwar noch nicht so Welt bewegend, aber man kann daraus quasi die politische Forderung nach Pressefreiheit ableiten. Denn Kant sagt ja, dass jeder alles sagen müssen darf, weil es immer Wahrheit enthält.

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