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Nackte Eva –aka- Black Cobra Woman –aka- Eva nera (1976)

tth | 19 Mai, 2007 13:09

Am Flughafen von Hong Kong lernt Jules die exotische Tänzerin Eva kennen. Diese präsentiert in einem Club eine Erotikshow mit einer Riesenschlange. Wie sie sich über den Dächern der Stadt mit dem wilden räkelt, beeindruckt auch Judas, seinerseits Jules Bruder. Dieser ist besessen von Schlangen und in seinem Domizil eine beachtliche Sammlung der Tiere, in der sich auch die giftigsten und gefährlichsten Vertreter der Gattung befinden. Über die beiden Brüder lernt Eva schließlich Jules Freundin kennen, der sie nach gemeinsamen Besuchen bei chinesischen Masseusinnen und Stadtbummeln näher kommt als es Jules lieb ist. Um dieses Problem aus der Welt zu schaffen setzte er eine giftige grüne Schlange in dem Zimmer aus, in dem die beiden Frauen schlafen. Da Eva durch den Biss der Schlange ihre Gespielin verliert, sinnt sie auf Rache. Deswegen fährt sie zur Tarnung mit Jules auf eine Insel, auf der sie schließlich umbringt, indem sie ihm eine Schlange rektal einführt, die sich so sagt sie aus seinem Körper heraus fressen würde!

Bei nackte Eva werden Erinnerungen wach an die gute alte Zeit, als Vox solche Filme noch im Nachprogramm hatte und man als vorpubertierender Junge heimlich diesen Schmuddel Softsex geschaut hat. Aber auch ohne den Film mit der Rosabrille zu betrachten, ist der Film natürlich ein Meisterwerk des großen Joe D'Amato. Okay, man muss zugeben, dass es teilweise ein bisschen langweilig wird, aber das gehört irgendwie zum Genre dazu und auch wenn spannende Wendungen eher wenig bis gar nicht vorhanden sind, hat der Film doch einiges was ihn anschauenswert macht. Da wäre zum einen natürlich Laura Gemser. Diese erfüllt ihre Aufgabe nackt zu sein und dabei exotisch erotisch auszusehen mit Bravour und die Szenen mit den Schlangen ist wirklich nett anzusehen, wobei der Rock den sie dabei trägt doch recht hässlich ist. Ansonsten gibt es eine recht schöne Duschszene, ein wenig Sex und eine Stelle bei der Massage, wobei ich mich dabei frage, was das für komische Geräte sind, die die Masseurinnen da benutzen. Ärgerlich ist, dass es obwohl der Film in Hong Kong gedreht wurde, nur recht wenige Asiatinnen zu sehen gibt, die für ein bisschen fernöstliche Erotik sorgen. Die Chinesischen Stripperinnen im Lesbenclub, bilden eine Ausnahme. Zu gute halten muss man Joe d’Amato, das er ein paar wirklich gute Bilder der Metropole gemacht hat deren Charme auch heute noch wirkt. Was Fans von sanfter Erotik vielleicht ein bisschen stören könnte, ist Tiersnuff im Mondo Still. Da wird einmal eine Schlange bei lebendigem Leib gehäutet, zerhackt und anschließend im Wok zubereitet und verspeist.

Schauspielerisch ist höchstens Jack Palance zu erwähnen, der seine Rolle als gealterter Playboy und Schlangeliebaber wirklich gut spielt und Gabriele Tinti locker an die Wand spielt.


 

 

Regie und Drehbuch:

Joe D’Amato

 

Darsteller:

            Jack Palance    ...         Judas Carmichael

            Laura Gemser  ...         Eva

            Gabriele Tinti   ...         Jules Carmichael

            Michele Starck ...         Gerri

            Ziggy Zanger    ...         Candy (as Sigrid Zanger)

            Guido Mariotti             (as G. Mariotti)

 

Aka:

Black Cobra    (undefined)

Black Cobra Woman   UK (DVD title)

Emmanuelle Goes Japanese     USA (cut version)

Erotic Eva        (undefined)

Hot Pants         UK (video title)

Musta kobra    Finland

Nackte Eva      West Germany


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