PLANLOS-blog

Filmblog, Medienblog und der ganz normale Wahnsinn

Die erste Kneipentour aka kleine Welt

tth | 17 Oktober, 2006 16:32

Natürlich ist es der einzige Sinn und Zweck des Studiums möglichst viel Wissen in sich aufzunehmen und möglichst hohe akademische Grade zu erreichen. Soweit zur Theorie. In Wahrheit geht es letztlich wohl auch darum, Spaß im Studium zu haben. Und damit man als Neuling in Trier nicht ganz auf sich gestellt greift der Asta und der Arbeitskreis Erstsemester Arbeit dem Ersti unter die Arme. So versammelte sich am Abend ein großer Pulk neu Studenten vor der Porta Nigra um sich auf eine Kneipentour zu begeben. So stand ich also vor der Porta rum und wartete darauf endlich mein erstes Bier als echter Student zu trinken. In dieser Vorfreude sah ich wohl so furchtbar kompetent, dass ich gleich gefragt wurde, ob dies hier die Juristen Rallye sei. Leider nicht. Aber so kam man wenigstens ins Gespräch. Da man im beschaulichen Trier mit über hundert Studenten, schlecht eine einzige Kneipe stürmen kann, wurde der Mob geteilt und so landete ich mit meiner Truppe im Miss Marple. Dort gibt es zwar eine wirklich gut sortierte Whisky Karte mit verdammt großer Auswahl, aber da Dienstag Biertag ist konsumierte ich doch lieber niedriger Pronzentiges. Nach dem ersten Beschnuppern traf ich dort auf die ersten Studenten, die nicht der festen Überzeugung waren, dass es in Meschede mal ein Zugunglück gegeben habe und die Welt klein zu sein scheint, hatten diese beiden sogar einen Mescheder in der Klasse gehabt. Nach einem Abstecher in Louisiana wo ich das Experiment wagte Amy Bier zu trinken, endete die Tour in der Produktion am Dom. Hier stieg die große Ersti Party. Doch diesem Laden werde ich wohl bei Gelegenheit einen eigenen Eintrag widmen. Doch wie klein die Welt wirklich ist stellte sich heraus, als ich in der Produktion doch glatt den oben erwähnten Mescheder traf und dieser tatsächlich wusste wer ich bin. Leider konnte ich nicht so lange bleiben, da ich ja zu den Studenten gehöre, die nicht in der Innenstadt wohnen, sondern ein Dasein in Uninähe fristen. Aber wenn die ersten Partys dort sind, werd ich das Nachtleben unter Garantie exzessiver Auskosten.


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