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Siegfried und das sagenhafte Liebesleben der Nibelungen -aka- The Erotic Adventures of Siegfried -aka- The Long Swift Sword of Siegfried (1971)

tth | 24 September, 2006 18:17

Siegfried, der Prinz von Xanten kommt nach Worms, in die Stadt von König Gunther. Dort befürchtet man zuerst zwar der Drachentöter und furchtlose Krieger käme in böser Absicht, doch schnell merkt man, dass er primär zum ficken da ist. Mit seinem „Schwert“ macht er die Frauen glücklich. Abgesehen hat er es jedoch auf Kriemhild, die Schwester des Königs, welche sich die meiste Zeit des Tages mit ihren nackten Zofen umgibt und mit diesen das schöne Leben genießt. Dieses wird mit Siegfrieds Ankunft dann auch noch wesentlich vergnüglicher, da der große Held die komplette weibliche Dienerschaft entjungfert. König Gunther seinerseits möchte ihm seine Schwester dann auch gerne zur Frau geben, aber zuerst will er selber heiraten. Er hat es nur dummerweise auf Brunhild, die Königin von Island abgesehen und will beim Versuch sie zu erobern Siegfrieds Hilfe. Nach einer zünftigen Sexorgie macht man sich also mit Hagen von Tronje im Schlepptau auf nach Island. Nachdem man dort mit Hilde von Siegfrieds magischer Kappe eine Flammenwand durchquert hat, versucht sich der König an Brunhild. Doch da dieser mehr ein impotenter Schlappschwanz ist muss auch hier der getarnte Siegfried einspringen um es der Königin richtig zu besorgen. Also kommt es zurück in Worms zur Doppelhochzeit. Doch Brunhild ist nicht wirklich zu frieden mit den sexuellen Leistungen ihres Gatten und kommt zu Spannungen im Schloss.

Ich gehöre ja zu den wenigen Menschen auf der Welt die dass Nibelungenlied wirklich ganz gelesen haben und konnte deshalb wirklich überrascht sein, dass sich „Siegfried und das sagenhafte Liebesleben der Nibelungen“ wirklich recht nah an der Dichtung hält. Zwar geht es die meiste Zeit um Sex, aber der Rahmen in dem man es treibt ist erfreulich klassisch. Noch erfreulicher ist es natürlich, dass es jede Menge nudity und Sex gibt. Dieser ist für ist 1971 auch gar nicht mal so unheftig in Szene gesetzt und die Frauen sind auch alle ganz hübsch. Kostüme und Kulisse sind für einen reinen Sexfilm auch solide. Für Freunde mittelalterlicher Folter gibt es auch eine kleine Szene mit einer nackten Frau und einer Streckbank. Ansonsten besticht der Film neben jeder Menge Titten auch durch seinen Soundtrack der Wagners Ritt der Walküren, ein Gedudel das mich irgendwie an Asterix erinnert und psychedelic Rock bietet. Wer Sexploitation mag sollte sich Siegfried und das sagenhafte Liebesleben der Nibelungen nicht entgehen lassen, da der Film die meisten deutschen Sexfilme vom unterhaltungswert um Längen, auch wenn ich meine dass Siegfried blond seien sollte.

Regie

David F. Friedman

Adrian Hoven

 

Buch

Fred Denger

David F. Friedman

 

Darsteller:

Raimund Harmstorf .... Siegfried

Sybil Danning .... Kriemhild

Heidy Bohlen .... Brunhild

Carlheinz Heitmann .... Gunther

Fred Coplan .... Hagen

Walter Kraus .... Gernot

Fred Berghoff .... Giselher

Peter Berling .... Haensel

Achim Kaden .... Locker

Céline Bernier .... Loreley

Rosemarie Heinikel

Katharina Gianni

Christine Noack

Marianne Sock .... Kriemhilde's staff

Marie-Ann Dutoit

 

Aka:

Maiden Quest

The Erotic Adventures of Siegfried (UK)

The Long Swift Sword of Siegfried (USA)

The Lustful Barbarian

The Terrible Swift Sword of Siegfried

Ask satosu (Turkey: Turkish title) [tr]

Larga espada de Sigfrido, La (Venezuela) [es]

Mi erótico Sigfrido (Spain) [es]

Plù allegra storia del decamerone, La (Italy) [it]


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