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Filmblog, Medienblog und der ganz normale Wahnsinn

Dead Meat (2004)

tth | 10 August, 2006 09:57

Mitten im idyllischen Irland überfahren Helena und Martin plötzlich einen Fußgänger, weil sie vor lauter Knutscherei nicht auf die Straße geachtet haben. Nachdem die zwei die vermeidliche Leiche in ihren Wagen gepackt haben, stellt sich diese aber als weit aus weniger tot heraus als zuerst vermutet und das Unglück nimmt seinen Lauf. Martin wird vom Untoten gebissen und wird kurz darauf selbst zum Zombie. Helena verbündet sich um zu überleben mit einem Einheimischen, da der ganze Landstrich von Zombies bevölkert zu sein scheint, die alle einen gewaltigen Hunger auf Menschenfleisch haben.

Rinderwahn als Ursache für eine Zombie Invasion, inklusive Menschenfressender Zombie Kühe. Die Idee ist ja mal echt ganz lustig, nicht ohne jedoch einen Hauch von Kritik zu enthalten. Überhaupt gibt der Film sich Mühe eine ausgewogene Mischung zwischen humoristischem und ernstem Horror zu liefern. Als Freund von Zombie Filmen schmunzelt man bei dem Gemetzel zwar sowieso, aber insbesondere gegen Ende wenn es Nacht wird und die Überlebenden sich auf eine alte Ruine flüchten kommt eine richtig gruselig Atmosphäre auf, in der Gore und Splatter Szenen ihre Wirkung nicht verfehlen. An Blut wurde auch nicht gespart, so dass Fans einer ordentlichen Schlachtplatte auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen (Augen werden mit dem Staubsauger ausgesaugt, Arme notamputiert und Zombies am laufenden Band aufgespießt oder enthauptet). Zwar sieht man dem Film seinen Independent Status an, aber dass stört wenig. Am ehesten kann man den Film noch für die Längen zwischendurch kritisieren, die man aber gerne verzeiht da man ansonsten 80 Minuten Freude am toten Fleisch haben kann.

Regie und Buch:

Conor McMahon


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