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Caligula und Messalina (1982)

tth | 23 Februar, 2006 12:06

Kaiser Caligula hat es schon schwer. Die ganze Welt hat sich gegen ihn verschworen. Da macht noch nicht einmal der Inzest mit der Schwester noch richtig Spaß. Auch Gladiatorenkämpfe, bei denen Frauen gegen Gladiatoren kämpfen sind nicht mehr das was sie mal waren. Sonst geht in seinem Palast alles den gewohnten Gang. Damit eine Eselstute genug Milch fürs Baden gibt, wird erstmal ein Eselhengst herbei gebracht um sie zu decken (Was dem Zuschauer natürlich nicht vorbehalten wird). Dass Caligula Eine Hengst zum Senator ernannte ist ja nichts neues, aber dass er dies tat weil dieser die Stuten so gut decken konnte (bekommt man auch zu sehen. So ein Pferdepenis ist aber auch ne spannende Sache) ist mit zumindest neu. Dummerweise erhebt sich irgendwann dass Volk gegen den Kaiser. Unter dem neuen bekommt man dann keinen Tiersex mehr zu sehen. Aber dafür treibt es im Palast weiter jeder mit jedem und es gibt ein Sandwich.

Caligula Filme sind schon eine feine Sache. Hier können sich Regisseure mal so richtig austoben und alles an Perversion, Sex und Gewalt einbauen was ihnen einfällt. Tinto Brass schuf ein Kunstwerk, Joe d’Amato einen brutalen Sexfilm mit hardcore Porno Elementen und Bruno Corbucci mit Caligula III eine langweilige Schnarchparade. Bruno Mattei, der unter anderem für Glanzstücke wie The Riffs III (ich weiß der heißt nur in Deutschland so) oder Cannibal Virus verantwortlich ist, reiht sich da doch gerne ein und dreht seinen eigenen Caligula. Dabei lässt er die Gewalt lieber weg und setzt auf Sex (ohne dabei zu veröden wie Caligula III). Und da man kein Geld hatte, klaut man extrem in anderen Antikfilmen und hat auf einmal Gladiatorenkämpfe oder Szenen mit mehr als 20 Leuten im Bild. Positiv ist zu erwähnen, dass die Schauspielerinnen alle ganz hübsch sind und sie nicht überflüssig viel Kleidung tragen, wenn überhaupt. Aber um noch mal auf den Tiersex zurück zu kommen. Wenn Italiener auf Eselsex stehen sag ich da ja nichts gegen, immerhin scheinen sie diese Szene selbst gedreht zu haben. Den Pferdesex hingegen hab ich bei Julchen und Jettchen, die verliebten Apothekerstöchter schon mal gesehen. Was bei dem Film auf die Dauer nur stört, sind die Pornodialoge, die bei den Sexszenen wirklich nur lächerlich wirken.

 

Darsteller:

Vladimir Brajovic

Françoise Blanchard

Betty Roland .... Messalina

Raul Cabrera

Gino Turini .... Caligula (as John Turner)

Angelo Arquilla

Piotr Stanislas

Vincent Lo Monaco

Fanny Magier

Laurence Lovall

Antonio Passalia (as Anthony Pass)

Dominique Irissou

Marie-Noëlle Arnoult

Silvie Dezabauneix

Kathy Sadik .... Merope


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