Filmblog, Medienblog und der ganz normale Wahnsinn
tth | 23 Februar, 2006 12:06
Caligula Filme sind schon eine feine Sache. Hier können sich Regisseure mal so richtig austoben und alles an Perversion, Sex und Gewalt einbauen was ihnen einfällt. Tinto Brass schuf ein Kunstwerk, Joe d’Amato einen brutalen Sexfilm mit hardcore Porno Elementen und Bruno Corbucci mit Caligula III eine langweilige Schnarchparade. Bruno Mattei, der unter anderem für Glanzstücke wie The Riffs III (ich weiß der heißt nur in Deutschland so) oder Cannibal Virus verantwortlich ist, reiht sich da doch gerne ein und dreht seinen eigenen Caligula. Dabei lässt er die Gewalt lieber weg und setzt auf Sex (ohne dabei zu veröden wie Caligula III). Und da man kein Geld hatte, klaut man extrem in anderen Antikfilmen und hat auf einmal Gladiatorenkämpfe oder Szenen mit mehr als 20 Leuten im Bild. Positiv ist zu erwähnen, dass die Schauspielerinnen alle ganz hübsch sind und sie nicht überflüssig viel Kleidung tragen, wenn überhaupt. Aber um noch mal auf den Tiersex zurück zu kommen. Wenn Italiener auf Eselsex stehen sag ich da ja nichts gegen, immerhin scheinen sie diese Szene selbst gedreht zu haben. Den Pferdesex hingegen hab ich bei Julchen und Jettchen, die verliebten Apothekerstöchter schon mal gesehen. Was bei dem Film auf die Dauer nur stört, sind die Pornodialoge, die bei den Sexszenen wirklich nur lächerlich wirken.
Darsteller:
Vladimir Brajovic
Françoise Blanchard
Betty Roland .... Messalina
Raul Cabrera
Gino Turini .... Caligula (as John Turner)
Angelo Arquilla
Piotr Stanislas
Vincent Lo Monaco
Fanny Magier
Laurence Lovall
Antonio Passalia (as Anthony Pass)
Dominique Irissou
Marie-Noëlle Arnoult
Silvie Dezabauneix
Kathy Sadik .... Merope
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