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Frauengefängnis -aka- Barbed Wire Dolls -aka- Caged Women (1975)

tth | 09 Februar, 2006 15:18

In einem südländischen Frauengefängnis ist das Leben für die Gefangenen die Hölle. Folterknecht Nestor (Eric Falk, brilliert wieder durch seine Mimik) foltert so z.B. eine ausgehungerte, nackte Rothaarige, die angekettet ist und so nicht ihr Essen erreichen kann und bei jedem Versuch mit Stockhieben malträtiert wird. In dieses Gefängnis wird Maria da Guerra (Linda Romay, Jess Francos Gattin) eingesperrt, da sie ihren Vater auf den Gewissen haben soll. Die stets Hotpants und Monokel tragende Leiterin der Anstalt führt ein strenges Regiment und als Strafe für Ungehorsam, werden die gefangenen (nackten) Frauen auch mal mit Elektroschocks zur Vernunft gebracht. Glück hat da noch, wer nur an den Gouverneur ausgeliehen wird. Dieser ist nämlich ein kleiner Voyeur und steht drauf den Gefangenen beim Sex mit Nestor oder beim masturbieren zu zusehen Die „Idylle“ wird schließlich dadurch gestört, dass ein Brief über die Verhältnisse im Zuchthaus nach außen gelangt. Dieses Problem löst die Frau Direktor aber dadurch, dass sie Lesbensex aus eine Gefangenen herauspresst, wer Verfasser des Briefs ist. Am Ende versucht eine kleine Schar Frauen, ihr Heil in der Flucht.

Mal wieder eine schöner Jess Franco Women in Prison Film. Es wird ein bisschen gefoltert, ein bisschen Action geboten und viel nackte Haut gezeigt. Wobei man sich nicht auf Brüste und Hintern beschränkt, sondern auch mal ein paar Sekunden ein Vagina zu sehen bekommt. Die Story ist für einen Frauengefängnisfilm Standart, mit der Ausnahme, dass die Verrätern fehlt, die sich gegen die Mitgefangenen stellt. Die meisten Schauspieler sind bekannt aus anderen Franco Filmen und brillieren eher durch schöne, nackte Körper als durch schauspielerisches Talent. Für Erotik also gesorgt. Die Leiterin des Gefängnisses hat leider keine große Ausstrahlung, aber ist wenigstens schön fies. Das Jess Franoc Regie führte, merkt das geschulte Auge sofort an, den zahllosen Zooms und anderen Spielereien. Besonders hervor zu heben ist dabei aber die Traumszenen in der Maria davon träumt, wie ihr Vater (Jess Franco) versuchte sie sexuell zu missbrauchen und sie sich aber wehren konnte. Hier kriegt man tolle Verwischungseffekte und sogar Zeitlupe geboten. Längen gibt es natürlich auch, aber dafür bekommt man als Ausgleich am Ende noch ein paar „spannende“ Wendungen und ein Antihappyend. Jess Franco und Erwin C. Dietrich habe hier bestimmt kein Meisterwerk abgeliefert, aber Fans ist das bestimmt egal, auch wenn es bessere und unterhaltsamere Exploitation, Sexploitation und women in prison filme gibt.

Darsteller:

Lina Romay .... Maria da Guerra

Paul Muller .... Carlos Costa (as Paul Müller)

Monica Swinn .... The Wardress (as Monika Swinn)

Roger Darton .... Milton Warren

Ronald Weiss .... The Warden

Martine Stedil .... Bertha Contrini

Eric Falk .... Nestor

Peggy Markoff .... Pompadour

Nathalie Mann

Denis Torre

Raymond Hardy .... José (as Ray Hardy)

Beni Cardosi .... Rosaria Cortina (as Beni Cardoso)

Frieda Altstadt .... (uncredited)

Madeleine Ammann .... (uncredited)

Nathalie Chape .... (uncredited)

Jesus Franco .... Maria's Father (uncredited)

Lilliane Stollberger .... (uncredited)


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