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Die Nonne und das Biest -aka- Sister Emanuelle

tth | 08 Januar, 2006 18:46

Leben und arbeiten im Kloster hat mich eins gelehrt! Klöster sind das geilste wo geht. Und um meine tiefe Sympathie zum Kloster auszudrücken gibt es jetzt eine ausführliche Besprechung des Nunploitation Meisterwerks Sister Emanuelle mit der einzig wahren Black Emanuelle Laura Gemser!

Die Nonne Schwester Emanuelle (Laura Gemser im schneeweißen Habit! Wow!) macht sich, zusammen mit einer Mitschwester, auf nach Venedig um von dort Monica (Mónica Zanchi), die Tochter eines reichen Barons mit in die Klosterschule zu nehmen, an die an ihr Konvent angegliedert ist. Dass blonde Monica das Kloster bitter nötig hat, wird schnell klar, als Schwester Emanuelle sie mit ihrer (gleichaltrigen) Stiefmutter Händchen haltend und knutschend beobachtet. Auf der Zugfahrt zum Kloster wird Schwester Emanuelle durch die natürlich nackt schlafende Monica einer harten Prüfung unterzogen. Denn als Schwester Emanuelle mit ihrer abendlichen Bibellektüre fertig ist und auch Monica zu schlafen scheint, bricht draußen ein Gewitter los, so dass Monica von Schreck gepeinigt ins Bett der Nonne hüpft. Diese ist durch die nackte Nymphe zwar zu Recht verunsichert, aber weißt sie als gute Christin natürlich nicht zurück. Was sich für Abgründe in der Blondine auftun, sieht der Zuschauer in der folgenden Szene, in der Monica Schwester Emanuelle von ihrem Alptraum erzählt, in dem sie an einem schrecklichen Ort von drei abscheulichen Kreaturen gejagt wurde. In Wirklichkeit sah ihr Traum aber ganz anders aus. Monica läuft im knappen schwarzen Bikini am Strand entlang und neckt drei muskulöse Knaben, so dass sie ihr in den Wald folgen. Dort entledigt sie sich ihrer wenigen Kleider, so dass sie dar steht wie Gott sie schuf und die unschuldigen jungen Männer zu einem flotten Dreier verführt. Den folgen mütterlichen gute Nach Kuss der Nonne erwidert Monica durch einen leidenschaftlichen Kuss auf den Mund der Nonne, was diese natürlich entschieden abweißt. Was für eine schlampe Monica wirklich ist, muss Schwester Emanuelle mit ansehen, als Monica den Zugbegleiter hemmungslos Oral verwöhnt und mit der Ausrede, sei durstig gewesen zurück in ihr Abteil kommt. Weiter geht die Tour der Nonnen und ihres Schützlings im offenen Jeep (was ein Anblick) zur Schwester Emanuelles Abtei. Dort wird Monica der Mutter Oberin und ihren zukünftigen Mitschülerinnen vorgestellt. Als sich jedoch die Klosterpforte hinter ihr schließt bekommt sie Panik und versucht zu fliehen, was Schwester Emanuelle nur durch einen beherzen „Bitch-Fight“ und eine Betäubungsmittelspritze verhindern kann. Dummerweise hat die Mutter Oberin bei diesem Kampf gesehen, dass Schwester Emanuelle statt des ordensüblichen Unterkleides einen normalen Slip trägt, was die Äbtissin gar nicht gerne sieht. Unterdessen lernt Monica auch schon ihre Zimmernachbarin Anna kennen und zieht sich erstmal aus und küsst die doch etwas verwirrte Anne auf den Mund um ihre Freundschaft zu feiern. Beim anschließenden Essen schafft es Monica schon wieder Körperkontakt zu Schwester Emanuelle aufzunehmen. In der Nacht spitzt sich die Lage im Kloster zu. Schwester Emanuelle schält sich endlich aus ihrem Habit und wir dürfen sexy Laura Gemser in ganzer Pracht bewundern (26 Minuten sind bis dahin verstrichen. Dass ist schon eine ganze Menge für die gute Laura). Sie zieht sich ein Nachhemd an und geht mit diesem Duschen (?). Unterdessen gewittert es draußen und Schwester Emanuelle denkt voll Angst an Monica die ja Angst vor Gewittern hat. Sie rennt glatt mir ihrem nassen Nachthemd zu Monicas Zimmer nur dort Zeuge zu werden, dass Monica und Anne dort bereits hemmungslos der lesbischen Liebe frönen und Sex haben. Wobei die Initiative dazu ganz klar von Monica (der kleinen Hure) allein ausgeht. Schwester Emanuelle muss indes die Flucht ergreifen und kann dem Spektakel nicht mehr als Voyeur beiwohnen, da eine ältere Mitschwester den Gang entlang kommt, um die Welt zu ermahnen, dass jeder mal sterben muss (wenn das nicht poetisch ist weiß ich es auch nicht). Lustigerweise kommt direkt im Anschluss die Mutter Oberin vorbei und sieht eine Pfütze dort wo eben noch Schwester Emanuelle stand und danach die andere Nonne vorbei gegangen ist. So wird die alte Nonne von der Äbtissin ermahnt ihre Blase besser zu kontrollieren (man sieht, es gibt auch Humor hier). Am nächsten Tag unternimmt das ganze Kloster (bzw. die Klosterschule) einen kleinen Ausflug zum Fluss. Die Schulmädchen laufen dabei Hand in Hand, was Anne und Monica wohl auf die Idee bringt sich auch zu zweit von der Gruppe zu verabschieden um in einem alten Haus ein paar Meter weiter wieder lesbische Sinnlichkeit zu praktizieren. Knallhart wie Schwester Emanuelle aber ist, trennt sie die beiden Lesben. Nur gut, denn so entdeckt Monica in dem Haus einen entflohenen und bewaffneten Verbrecher namens Rene. Um die anderen Mädchen und die Nonnen von ihrer Entdeckung wegzuscheuchen behauptet die kleine Nutte, es gäbe Schlangen in dem Haus und ein paar davon seien ihr gefolgt (Wow! Schlange. Das ist doch bestimmt eine wahnsinnig gute Anspielung auf die Schöpfungsgeschichte der Bibel). Des Nachts macht Monica auf den Verbrecher (inzwischen auf Maschinengewehr umgestiegen) aus der Hütte zu holen und im Kloster zu verstecken. Im Klosterturm stellt sich dann heraus, dass Monica nicht nur eine lesbische Schlampe ist sonder auch eine bisexuelle Nymphomanin ist. So treibt in mitten des ganzen Gerümpels in dem Turm mit Rene. Wieder und wieder haben die beiden Sex, bis Monica schließlich wieder in ihr Zimmer muss, wo an schon eifersüchtig wartet. Monica hat ihre kleine Lesbe aber gut im Griff, so dass sie sich nach einer kleinen Dusche von Anne massieren lässt. Mittels sexueller Erpressung schafft es Monica dann ihre lesbisch Freundin (oder fast schon lesbische Sklavin), dazu zu bringen Schwester Emanuelle eine Botschaft zu bringen. Monica zettelt also eine kleine Intrige an um Schwester Emanuelle in den Turm zu locken wo sie auch mal für ihren Lover eine kleine Stripshow im rosa Nachthemd abzieht und sich selber streichelt um ihn richtig heiß zu machen. Dieses bekommt die arme Schwester Emanuelle mit und sie hat auf einmal unzüchtige Gedanken darüber Oralsex mit einem Mann zu haben. Sie will fliehen, wird aber von Rene mit dem MG bedroht. Monicas Intrige geht so weit, dass Monica Schwester Emanuelle von ihrer lesbischen Beziehung zu ihrer Stiefmutter erzählt. Dieser wurde nämlich ein jähes Ende gesetzt, als Monica eines Tage beim Sex von ihrem Vater erwischt wurde (wobei sie ja nur nett zu ihrer Stiefmutter seien wollte). Die Leidenschaft in Schwester Emanuelle wird immer stärker und Monicas Ränkespiel geht auf als sie behauptet Rene fordere Anne. Statt ihrer will sich Schwester Emanuelle Rene (ganz uneigennützig) als Sexsklavin opfern. Sie hat also Sex mit Rene. Hierbei wird sie natürlich von Monica beobachtet. Dieser Vorfall bewirkt Monicas Rauswurf aus der Klosterschule. Schwester Emanuelle soll sie (wieder im offenen Jeep) zum Bahnhof fahren, nimmt sie statt dessen aber mit zu der einsamen Hütte, wo sie sie auszieht, fesselt und mit zusammengebunden Händen festbindet. Auf einmal kommt Rene ins Bild und Schwester Emanuelle und er haben vor den Augen der schockierten Monica Sex auf dem Boden. Dann nimmt sich Schwester Emanuelle einem brennenden Holzscheit und geht damit auf Monicas Scham los. Doch da klopft es an der Tür. Schwester Emanuelle ist wieder im Schlafwagon und hat alles nur geträumt. Sie bringt Monica wie bereits zu Beginn gesehen zum Kloster, geht aber dort auf ihr Zimmer zieht sich ihre normalen Kleider und verlässt das Kloster für immer.

Laura Gemser Filme sind teilweise ja wirklich nur wegen ihrer Hauptdarstellerin sehenswert. Auch Sexploitation Filme bieten oftmals nicht wirklich viel. Anders ist es bei diesem Nunploitation Meisterwerk, dem ich gut und gerne zugestehe, dass es der beste Film mit Laura Gemser ist den ich kenne. Im weißen Habit sieht Laura Gemser einfach atemberaubend aus. Sie verkörpert eine reine Unschuld, der man aber ansieht, dass in ihr etwas brodelt. Sie wird in Versuchung geführt durch die sexsüchtige Nymphomanin Monica, die wie ein Alter Ego der Emanuelle aus früheren Tagen scheint. Dass dem so ist, wird am Ende dadurch klar, dass Schwester Emanuelle die sexuellen Eskapaden, den lesbischen Sex, die Affäre mir dem Verbrecher und sämtliche Erotik nur geträumt hat. Aus diesem Licht betrachtet muss man den Film mit ganz anderen Augen betrachten. Denn ab dem Punkt wo die nackte Monica zu Emanuelle ins Bett steigt sieht man nur noch Emanuelles Traum. Monicas Alptraum war ein wirklicher in den Emanuelle nur selbst ihre eigenen sexuellen Gelüste hereininterpretiert hat. Im weiteren Verlauf des Films ist Monica quasi das Sinnbild für Emanuelles sexuelle Wünsche, während Schwester Emanuelle eher noch als der Versuch gedeutet werden kann die Keuschheit zu wahren. Wobei Schwester Emanuelle sehr schnell auch der Versuchung nicht mehr widerstehen kann und anfängt zu begehren.

Die Idee Laura Gemsers Paraderolle der (Black) Emanuelle in ein Kloster zu schicken ist einfach brillant. Dort hat sie dem sündigen Leben eigentlich abgeschworen und ist Nonne. Der Kontrast zwischen der reinen, unschuldigen Nonne und sinnlichen Emanuelle die sich dahinter verbirgt könnte nicht größer sein.

Auch der Sex und die Erotik sind sehr gut in Szene gesetzt. Mónica Zanchi ist ständig nackt zu sehen oder zeigt zumindest ihre nackten Brüste. Laura Gemser sieht natürlich im längen besser aus und schlägt wenn sie sich ihr Habit auszieht einfach alles. Die Sexszenen mit Rene sind Softporno typisch und handwerklich gut gemacht. Ebenso die lesbischen Sexszenen. Wobei die Szene mit der Stiefmutter ganz klar die beste ist. Einziges Ärgernis ist das fehlen einer Sexszene zwischen Laura Gemser und Mónica Zanchi. Diese hätte noch gut gepasst quasi als eine Verschmelzung von alter Ego und Schwester Emanuelle.

Besonders hervorzuheben ist noch die Qualität des Films an sich. Er wird nie langweilig oder einfach nur ein schlechter Sexploitation. Das mag daran liegen, dass dieser sanfte Nunploitation (Folter gibt’s quasi nicht) einfach perfekt zu Laura Gemser passt und sich auch lesbische Internatsschülerinnen perfekt einbauen lassen.

Alles in allem wirklich Laura Gemsers bester Film. Schade das nicht alle ihre Filme solch eine klasse haben.


Kommentare

Re: Die Nonne und das Biest -aka- Sister Emanuelle

emelie | 07/03/2008, 07:49

dürfen nonnen sex haben
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