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Filmblog, Medienblog und der ganz normale Wahnsinn

Wilde Orchidee

tth | 21 Dezember, 2005 17:27

Zivildienst in der Oase zu machen ist echt ne super Sache. Vor allem die Videosammlung der Oase hat es mir doch recht stark angetan. Schön dass ein katholisches Haus wie die Oase auch einen Film wie Wilde Orchidee in der Sammlung hat. Da lacht das Herz des Zivi.

Die frisch gebackene Anwältin für internationales Recht Emily Reed (Carré Otis), reißt aus der amerikanischen Provinz nach New York um sich einen Job zu suchen. Das Landei wird sofort von einer großen Kanzlei angestellt und direkt nach Rio geschickt um am Zuckerhut ein Immobiliengeschäft abzuwickeln. In einer Bauruine sieht sie dann gleich ein Pärchen beim heißen Sex auf dem Bau und ist schockiert. Über ihre Kollegin Claudia Lirones (Jacqueline Bisset) macht sie die Bekanntschaft zum arrogant, mysteriösen Geschäftsmann James Wheeler (Mickey Rourke), der sie gleich auf einen erotischen Maskenball mitnimmt, wo sie Zeugin von erotischen Spielchen wird und fluchtartig den Saal verlässt, da ihr das ganze zuviel wird. Am nächsten Tag gehen die beiden dann auf ein strandfest, wo ein böser, böser Mensch einer reichen Frau die Halskette klauen will und ihr das Kleid zerreist. James ganz Gentleman rettet die Situation und spielt anschließend in der Limousine den Psychiater für die arme Frau und ihren Otto, so dass es Sex im Auto gibt. Natürlich ist Emily mal wieder schockiert. Im Anschluss sieht man endlich mal Emily nackt. In Wirklichkeit ist sie nämlich doch eine kleine Schlampe und lässt sich vom nächst besten (Brustbehaarten) Kerl knallen, der ihr über den Weg läuft. Sex hinter Gittern! Als komischer Höhepunkt des Films bringt Claudia ihren Vertragspartner an der Hundeleine aus dem Flugzeug. Dumm für Emily ist, dass ihr Stecher Anwalt der Gegenpartei bei dem Deal ist. Claudia rettet aber die Situation und läd sich zur Feier des Tages einen Stransjungen ein um es ihr mal so richtig zu besorgen. Zum Schluss hat Emily dann endlich Sex mit James und alles wird gut.

Was für ein scheiß. Kein Wunde, dass Mickey Rourke für diesen Müll für die goldene Himbeere nominiert wurde. Was er hier abliefert ist einfach nur peinlich. Er und Carré Otis zeigen in diesem Film eine schauspielerische Leistung, die jede drittklassige Pornodarstellerin besser hinbekommen hätte. Okay, das Drehbuch war bestimmt auch kein Meisterwerk, aber wie hölzern die beiden über durch und durch sinnfreie Themen debattieren gehört echt verboten. Wirklich erotisch ist der Film über weite Strecken auch nicht. Sexszenen gibt es nur vier, von der die Sex im Auto Szene einfach nur schlecht is. Der Sex auf der Baustelle ist ganz stimmungsvoll, meinet wegen. Die erste Sexszene mit Carré Otis ist aber auch eher öde. Die mit ihrem damaligen Freund Mickey Rourke ist wieder ganz nett, wobei man nach 90 Minuten Langeweile nicht mehr wirklich erregt wird durch das Rumgehampel, welches nach Gerüchten übrigens echter Sex gewesen sein soll.


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