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Penetration Angst

tth | 17 Januar, 2005 20:27

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Später im Film stellt Helen dann fest, nachdem auch ihr Frauenarzt, dem sie die Geschichte erzählt hat sie betäubt und vergewaltigt hat, dass ihre Muschi einen wahnsinnigen Appetit auf Männer hat und diese während des Geschlechtsakts verspeist und wenn sie Hunger hat zu ihr spricht „feed me!“. Als Helen dann auch noch ihren im Rollstuhlsitzenden Stiefvater mit der Bratpfanne erschlägt flieht sie mit ihrem Stoffhasen nach London. Am Bahnhof trifft sie vorher noch Dennis, denn sie ihrer Muschi dann nicht zum verspeisen gibt, da er sie wirklich liebt. In London wird sie dann Prostituierte um den Hunger ihrer Muschi zu stillen.

Parallel dazu lernt Dennis ebenfalls in London eine andere Frau kennen. Die eine Hälfte eines siamesischen Zwillings. Das so eine Beziehung nicht so einfach ist, zumal Dennis auf die andere Hälfte nicht wirklich gut zu sprechen ist, dürfte klar sein. Als Dennis dann beim Sex aus versehen die falsche von beiden pimpert, kommt es zum Eklat und Dennis rastet aus, was zu einem kleinen Unfall mit der elektrischen Bratensäge führt.

Wer jetzt denkt es handele sich um total kranken Scheiß, oder irgendetwas hoch emanzipiertes liegt falsch. Die Muschi die sich an den Männern rächt könnte man zwar als hardcore-feministisches Motiv werten, ist jedoch wohl eher einfach Mittel zum Zweck um einen „guten“ Film zu machen. Es gibt zwar Parallelen zu Katzenmenschen (DER klassische Film zum Thema „Angst vor Sexualität der Frau“) und wenn man so will auch „Little Shop of Horror (das Musical mit der Menschenfressenden Pflanze, aber irgendwie ist der Film auch völlig anders. Es geht hier primär um Spaß, welcher lediglich dadurch ein wenig gelindert wird, dass der Film ein paar Längen hat, da die Story an sich teilweise ein bisschen dünn ist. Wer Angst davor hat der Film sei irgendwie Brutal oder besonders blutig, kann auch entwarnt oder enttäuscht werden. Da ein Spezialeffekt wie eine Muschi einen Mann frisst ein bisschen schwer zu machen wäre, sieht man einfach gar nichts und am Ende nur die Klamotten des Opfers zwischen Helens Beinen liegen. Auch wenn es vielleicht so klingt ist der Film nicht pornografisch. Es geht zwar um eine Muschi, doch man sieht keine. An nackter Haut wurde aber Gott sei dank nicht gespart. Aber das muss in so einem Film auch so sein. Zu dem sind die Frauen ganz hübsch anzuschauen und nicht so Silikon voll gestopft, wie man es heute den ganzen Tag im Fernsehen sieht. Alles in allem ein Superfilm, der wirklich mal was anderes ist und eine achte Alternative zur Mainstreamscheiße bietet, mit der man leider tag täglich zu geschmissen wird.


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