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Caligula II: The Untold Story -aka- CALIGULA 2 - DIE WAHRE GESCHICHTE

tth | 14 Dezember, 2005 20:37

Kaiser Caligula (David Brandon) hat es verdammt schwer. Des achts versucht man ihn zu erdolchen, wenn er gerade eine jungfräuliche Christin vergewaltigen will, versucht auch die ihn abzustechen und auch seine Senatoren wollen den Guten vergiften. Und warum dass alles? Nur weil er ein sadistisches, Macht hungriges Schwein ist, dass der Inzest und der Sodomie frönt und wilde Orgien veranstaltet. So lässt er auch gerne mal Jungfrauen entjungfern, die eigentlich Priesterinnen einer Göttin sind um sie für seine Orgien zu benutzten. Auf einer solchen lässt er auch zu Anregung eine Frau den Penis eines Pferdes masturbiere und sie anschließend sogar mit dem Pferd verkehren. Auch sonst wird auf diesen Orgien eine Menge geboten. Gladiatoren schlagen sich während des Essens gegenseitig tot, so dass einen das Blut in Gesicht spritzt und am Ende gibt es wilden Gruppensex. Aber Caligula hat noch andere Hobbys. So schmeißt er auch gerne mal mit Säuglingen durch die Gegend, schneidet Zungen ab oder lässt Verrätern Metallstangen in den Hintern schieben bis diese am anderen Ende des Körpers wieder zum Vorschein kommen. Von alle dem unbeeindruckt schmuggelt sich Priesterin Miriam (Laura Gemser) bei Caligula ein um sich für den Tod der christlichen Jungfrau zu rächen, die ihre Freundin war. Dummerweise verliebt sie sich in das Monster von einem Caesar.

Joe d’Amato hat in diesem Skandalfilm mal wieder alle Register gezogen. Er zeigt so ziemlich alles was auf Caligulas Orgien abläuft. Natürlich ist die „horse scene“ nur zum Teil echt, aber sie ist auch so ganz schön heftig. Pornografische Hardcore Szenen gibt es aber dennoch zuhauf. Der Minuten dauernde Gruppensex ist der Höhepunkt der Orgie und reiht sich in den Verlauf von Caligulas Perversion recht gut ein. Caligula: The Untold Story ist nämlich kein Porno. Es ist vielmehr ein doch ganz gut ausgestalteter Antikfilm, der die Geschichte des berühmt berüchtigten Kaisers Caligula halt auf die Weise von Joe d’Amato erzählt. Für Zartbesaitete dürfte der film auf Grund der Hardcore Szenen und der doch recht heftig ausfallenden Gewaltdarstellung eher nichts sein. Laura Gemser taucht nur relativ wenig auf und man sieht von ihr nicht wirklich viel. Sie trägt aber entscheidend dazu bei, dass der Film ein gewisses Niveau erreicht. Wobei man David Brandon zugestehen muss, dass er den wahnsinnigen Kaiser wirklich gut darstellt. Die Beziehung der beiden wirkt glaubhaft und sorgt auch dafür, dass das recht gut gemachte Ende des Films nicht aufgesetzt wirkt. Joe d’Amato hat den Film übrigens unter dem Pseudonym David Hills gemacht.


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