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Swimming Pool - Der Tod feiert mit

tth | 25 November, 2005 18:22

Irgendeine Rothaarige bereitet ein romantisches Dinner vor und wartet auf ihren Lover. Dummerweise wird dieser dass Essen nicht mehr genießen können, auf Grund seines plötzlichen gewaltsamen Todes. Die Rothaarige ihrerseits ist davon doch arg irritiert. Doch auch die Tatsache, dass sie sich mit einer Schrottflinte bewaffnet, kann sich nicht davor bewahren, das nächste Opfer eines mit einer Totenkopfmaske maskierten Killers zu werden.

Nach diesem klassischen Prolog, geht es weiter damit, dass eine Gruppe junger reicher unsympathischer Schulabgänger (oder sollte ich sagen Opfer) vorgestellt. Diese hat vor ihre bestandenen Examen richtig wild zu feiern. Sie schmuggeln sich in ein riesengroßes Freizeitbad und lassen dort so richtig die Sau raus. Schade nur, dass der Killer auch unter ihnen weilt und sich daran macht die Party in ein blutiges Massaker zu verwandeln.

Klingt nach Slasher vom Fließband? Ist es auch. Diese billig in Prag gedrehte Deutsche Produktion erfindet das Genre wirklich nicht neu und richtet sich fast schon dogmatisch nach den großen Vorbildern. Der maskierte Killer mit Machete und die Art seiner ist dabei, mit einer Ausnahme nicht wirklich kreativ. Doch die Szene, in ein der Mädchen die Wasserrutsche runter rutscht und am Ende von der Machete erwartet wird ist wirklich mal was Neues. Sonst regiert Routine, was die Morde angeht. Dem glücklichen Umstand, dass der Film wie der Titel schon sagt größten Teil in einem Swimming Pool spielt, verdankt der Zuschauer, dass die Helden/Opfer der Films die meiste Zeit im Bikini rum laufen. Wirklich etwas sehen tut man aber nur auf der Fahrt zum Schwimmbad, bei der ein Mädel ihre Brüste als Gegenleistung für Bier entblößt („Zeig ihnen ein paar Titten und du kriegst alles was du willst!“ „Klar, so lange sie leben vergessen sie nie wo sie das erste Mal Futter gekriegt haben“). Die Gruppe der in diesem Film abgeschlachtet wird, kommt leider wie gesagt recht unsympathisch rüber, hat kein bisschen Tiefgang und ist schon so alt, dass der Film den Namen Teenyslasher nun beim besten Willen nicht mehr verdient. Einzige Ausnahme bildet da Isla Fisher, der man ihr Alter nicht so ansieht. Sie ist aber leider schon das zweite Opfer des Films.

Der Film ist definitiv kein muss nicht so schlecht, dass man ihn direkt vergessen muss. Ein B-Movie Slasher halt, der dem harten Horrorfilmfan keine Angst macht, aber vielleicht für eine Videoabend mit Frauen (und Alkohol^^) ganz gut geeignet ist. Wobei man sich da doch besser den gleichnamigen Film Ludivine Sagnier ansehen sollte. Da gibt wenigstens richtig was zu sehen und anspruchsvolle Unterhaltung (aber wer will die schon?).

Meschede den 24.11.2005

Zitate aus Swimming Pool:

„Verdammte Argentinier. Schleichen sich immer aus dem Hinterhalt an. Manchmal fühl ich mich wie die Falklandinseln.“

„Das ist doch ganz einfach. Denken sie mal nach! Wenn Gott gewollt hätte, dass Männer keinen Sex haben, wozu hat er dann Frauen erschafften?“

„Frauen stecken es immer dahin wo es hingehört.“


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