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Filmblog, Medienblog und der ganz normale Wahnsinn

Emanuelle in America -aka- Emanuelle nera in America -aka- Brutal Nights -aka- Black Emanuelle - Stunden wilder Lust

tth | 21 November, 2005 14:20

Enthüllungsjournalistin und Fotographien Emanuelle (Laura Gemser) hat schon ein schweres Leben. Den ganzen Tag muss sie nackte Frauen beim possen fotografieren und wird zum Dank, dann fast vom Freund eines ihrer Models auf der Rückfahrt vom Studio erschossen. Der arme Kerl ist nämlich der Auffassung, dass Emanuelle seiner Freundin durch die Unschuld genommen hat, indem sie sei nackt fotografiert hat. Und überhaupt ist Emanuelle durch und durch sündig und korrumpiert die reine unschuldige Welt mit Sex. Gott sei Dank kann Emanuelle dass Problem durch ihre oralen Fähigkeiten ganz schnell aus der Welt schaffen und endlich zu ihrem Schatz nach Hause fahren. Dessen Wohnung ist echt mal erwähnenswert auf Grund des Tisches in Form einer Marlboro Packung und der vaginalen Obstkunst an der Wand (außerdem zieht sich Emanuelle hier um^^). Weiter geht es jedoch damit, dass Emanuelle sich beim stinkreichen Eric van Darren einschleicht, der sich einen Harem hält. In diesem findet zeiht sich Emanuelle erst einmal den obligatorischen Stringtanga an, nur um diesen direkt wieder auszuziehen zwecks eines dreier Lesben Spielchen im Pool(geile Musik läuft dazu). Zwischendurch macht die gute Emanuelle übrigens Photos mit einer Minikamera versteckt in ihrem Schmuck (Da wird James Bond ja neidisch).Damit es im Harem nie langweilig wird, ist für Unterhaltung gesorgt. Na ja, zumindest wenn man es unterhaltend findet, wenn eine nackte Frau an einem Pferdepenis zu schaffen macht. Nachdem Emanuelle, dann noch ein bisschen mit einem Mädel aus dem Harem, in der Sauna eine Lesebennummer abgezogen hat besorgt sie noch schnell ein paar Photos vom Harmesbesitzer und schmuggelt sich dann mit Hilfe eines Gastes aus dem Anwesen. Mit diesem Gast macht sie sich so gleich auf nach Venedig, wo der Gute eine Art Adeliger ist. Hier findet fast ein flotter Dreier zwischen den beiden und seiner Frau statt, aber am ende rettet Emanuelle ganz einfach die Ehe der beiden und tritt den Rückzug an. Weil Emanuelle dann jedoch so einsam in Venedig ist, lässt sie ihren Macker nachfliegen und hat während im Hintergrund ein Orchester Antonio Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ spielt (Joe d’Amato ist und bleibt ein großer Künstler). Der Höhepunkt ist jedoch eine Party, bei der auf einmal eine Frau aus der Torte springt, was scheinbar das Zeichen dafür ist, dass eine wilde Orgie losgehen kann. Weg aus Venedig macht sich die gute Emanuelle auf in eine Art Bordell in dem sich reiche Frauen, knackige junge Männer mieten können. Hier stößt sie (natürlich) auf jede Menge Sex, aber auch brutale Snuff Filme, die sich manche Kunden angucken um sich zu erregen. Quasi als Höhepunkt der Bordell Episode, macht Emanuelle noch die (jungfräuliche?) Chefin des Landens klar, die eigentlich weder Sex hat, noch raucht noch trinkt. Egal. Emanuelle macht sich nun auf die Suche nach der Quelle für die brutalen Snuff Aufnahmen und gerät dabei an einen US Senator, der nicht nur meint, dass man schleunigst mal wieder einen Krieg bräuchte, sondern auch auf Snuff steht und sich als der Lieferant herausstellt. Emanuelle gaukelt ihm also vor, auch auf Snuff zu stehen, was ihn dazu veranlasst ihr LSD in den Drink zu mischen und mit ihr eine kleine Exkursion zu machen, bei der Emanuelle life Zeuge von brutaler Folter und Vergewaltigung wird, ähnlich wie auf den Snuff Videos. Leider ist Emanuelles Chefrdakteur die Sache zu heiß und so gibt’s keine Story. Gestresst von alle dem macht Emanuelle sich mit ihrem Schatz auf in die Tropen um ein bisschen aus zu spannen. Nur leider taucht dort eine Filmcrew auf und macht die Idylle kaput. So ein Pech. Emanuelle du hast es schon schwer. Laura Gemser in einem Joe d’Amato Skandalfilm! Ganz großes Kino. Warum es ein Skandalfilm ist, kann man nur raten, aber es gibt schon recht eindeutige Szenen. Die da wären: Die „Horse Scene“, die entweder dazu da ist einen riesigen Penis zu zeigen oder einfach als Skandal geplant war. Der Snuff. Wobei klar seien dürfte, dass es kein echter Snuff ist. Joe d’Amato arbeitet nämlich billig und echter Snuff wäre teurer als das ganze einfach mal nachzuspielen. Die Folterungen sind jedoch recht realistisch gemacht und nichts für Schwache Nerven. Skandalös ist vielleicht auch, dass es zu Beginn des Films jede Menge wirklich schön erotisch gefilmte Szenen gibt, in denen Laura Gemser all ihre Talente ausspielen kann und es am Ende auf einmal hardcore Szenen gibt, die den Film ein bisschen zu einem normalen Porno verkommen lassen. Wenn man über die harten Szenen mal hinweg sieht ist der Film aber doch ganz sexy, da es jede Menge hübsche nackte Frauen zu sehen gibt und wie gesagt auch reichlich lesbische Spielchen. Für dne Großteil der Erotik sorgt aber immer noch Laura Gemser, von der man hier reichlich sieht. Irgendwie ist das Problem des Films jedoch, dass er nichts Halbes und nichts Ganzes ist. Dieses liegt zum einen daran, dass der film doch recht stark in Episoden unterteilt ist und zum anderen, dass sich diese doch sehr stark von einander unterscheiden. Am Anfang gibt es Softcore und das ganze sit ein Erotikfilm oder Softporno, dann gibt’s Hardcore und der Film wird zum Porno und am ende gibt es Folter und man landet im Exploitation oder Horrorfilm. Diese Vielfalt sorgt zwar dafür, dass der Film doch leicht zerstückelt wirkt, aber ich denke aus diesem Grund ist er auch weit aus weniger langweilig als andre Emanuelle oder Erotikfilme mit Laura Gemser.

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