Filmblog, Medienblog und der ganz normale Wahnsinn
tth | 27 September, 2005 13:33
In das Haus in dem vor ein paar Jahren ganz furchtbare Dinge geschehen sind ist eine neue Familie eingezogen. Diese erinnert irgendwie an die Familie aus Alf. Spießbürgerlich wie aus einer Saftwerbung. Soll heißen, sie ist mehr als spießig und auf wirkt schon auf den ersten Blick todlangweilig. Diese Familie hat neben einem kleinen Töchterlein auch einen typisch 80erjahre Schwuchtel Sohn namens Jesse. Jesse hat sich Gott sei dank recht schnell in der neuen Umgebung eingefunden. Er hat nämlich direkt ein Mädel namens Lisa angelacht. Das wäre ja jetzt alles gut und schön, wenn Jesse nicht eindeutig schwul wäre. Dieses erkennt man dadurch, dass er des Nachts Besuch von einem Mann (mit Klauenhand, gestreiften Pulli und Hut) bekommt. Nachher geht Jesse ab in die nächste Schwulenbar wo er direkt seinen schwulen Sportlehrer klar macht. Die beiden gehen dann auch direkt zusammen duschen. Leider übertreibt es der gute Jesse, so dass der Lehrer am ende recht tot ist. Mag wohl daran liegen, dass der Mann der Jesse immer nachts besucht auch genannt Freddy Krueger, ihn ständig auffordert Leute zu töten. Auf einer Poolparty (mit netten Mädels im Bikini) kommt es schließlich zum Showdown und die Frage wird geklärt ob Freddy jetzt in Jesse steckt oder ob es umgekehrt ist.
Okay, ich gebe es gerne zu. Nightmare 2 hat mich ziemlich
enttäuscht. Dass Freddy in die Realität kommt wäre ja eigentlich nicht weiter
schlimm und könnte auch irgendwie erklärt werden. Wird’s aber nicht. Es wird
eigentlich nichts erklärt in diesem Film. Mordete Freddy im ersten Teil aus
Rache, so tut er es jetzt einfach so aus Spaß an der Freud. War im ersten Teil
noch der Schlaf eine direkte Bedrohung für das eigene Leben, so wird jetzt in
der Realität gemordet, was irgendwie wenig Sinn macht und weitaus weniger
erschreckend rüber kommt. Zudem hat Jesse ja eigentlich gar nichts mit Freddy
zu tun, außer dass er im besagten Elm Street Haus wohnt. Auch die Opfer passen
nicht wirklich in Freddys eigentliches Konzept. Es ist ja Jesse der ein Problem
mit dem schwulen Lehrer hat und nicht Freddy. Die Party am Ende ist auch
einfach billig. Hier wird einfach sinnlos gemordet. Aber erst richtig schlimm
wir der Showdown in der alten Fabrik. Das die Alte (Linda) Freddy besiegt,
indem sie Jesse klar macht das sie ihn und er sie liebt ist so kitschig, dass
man kotzen könnte und unangebracht ohne Ende.
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